Die Mikwe von Speyer

Shownotes

Unter den Straßen von Speyer verbirgt sich ein Ort, der seit über 900 Jahren Menschen in die Tiefe führt: Die Mikwe, eines der ältesten erhaltenen jüdischen Ritualbäder Europas.

Stufe für Stufe wird die Stadt leiser. Kalter Stein, tropfendes Wasser und eine Architektur, die bis zum Grundwasser reicht. In unserer neuen Podcast-Folge tauchen wir ein in die Geschichte, Bedeutung und faszinierende Atmosphäre dieses einzigartigen UNESCO-Welterbes.

Redaktion: Nomin-Erdene Enkhtaivan Produktion: Emmanuel Schulz und Michael Molotkov Host: Sarah Ehlers

Transkript anzeigen

00:00:01:

00:00:21: Stell dir vor, du gehst eine Treppe runter und mit jeder Stufe wird Speyer ein Stück leiser.

00:00:29: Oben noch Stimmen Fahrräder Leben Und dann Stein Ein Tropfen der irgendwo seinen eigenen

00:00:40: Takt schlägt

00:00:57: der Dom sitzt und den Raum aus sich wirken lässt, einfach mal nix sagt.

00:01:05: Dann denke ich, ist das hier ähnlich?

00:01:08: Also es ist schon ein ganz besonderer Raum.

00:01:12: Die Höhe dieses Badeschachts sind ja auch schon verrückt mit dem Lichtanfall von oben.

00:01:17: Das ist schon eine ganz besondere

00:01:21: Ort.".

00:01:22: Wer das Faszinierende ist – diese Architektur ist nicht einfach versteckt um es geheimnisvoll klingen zu lassen sondern sie muss so tief sein um an lebendiges Wasser, also an Grundwasser heranzukommen.

00:01:35: Willkommen zu hinter der Fassade die Mikwe von Speyer.

00:01:41: Lebendiges water unter den Straßen und ja wir gehen da jetzt wirklich runter.

00:01:50: In einer Mikwe geht es nicht um Körperpflege sondern um rituelle Reinheit Also darum religiös gesehen wieder im Reinen zu sein.

00:01:58: Und dafür braucht man lebendiges Wasser Also natürliches Grundwasser, das aus der Tiefe kommt oder auch aus einem Fluss- oder See.

00:02:06: Aus genau diesem Grund wurden viele Miquin in tiefe Schächte gebaut – sie reichen bis zum Grundwasserspiegel hinab!

00:02:13: Das ist Professorin Lisa Horstmann unsere Fachfrau für Architektur.

00:02:18: Mit ihrem Wissen über Kunst und Religionsgeschichte steht sie uns in diesem Podcast als Expertin zur Seite.

00:02:25: Und Speyer?

00:02:27: Speyer ist hier kein unbekannter Ort für die jüdische Gemeinde, denn obwohl Speyer so ein kleiner überschaubarer Ort ist kommt sogar der Besitzer eines der größten Gebäude von New York her.

00:02:40: Und noch ein historischer Marker – Die Mikvee von Speyer wurde im Jahr elfhundertzwanzig erbaut und sie gehört zu den ältesten erhaltenen jüdischen Ritualbedern Europas.

00:02:50: Zusammen mit Synagoge und Friedhof bildet sie eines der drei zentralen Elemente der jüdischen Gemeinde im Mittelalter.

00:02:56: Das Museum, das hat drei Räume.

00:03:01: Der erste Raum, der vorne bezieht sich auf die Synagogee, der zweite Raum, auf den ehemaligen Friedhof, den es in Speier gab aber dann schon im

00:03:13: XIII.,

00:03:14: XIV.

00:03:14: Jahrhundert.

00:03:15: aufgelassen wurde.

00:03:17: Und der dritte Raum, der bezieht sich auf die Mieke und das sind auch die drei wichtigen Elemente einer jüdischen Gemeinde also die Synagoge, den Friedhof und die Miekfe.

00:03:27: Okay!

00:03:28: Und jetzt kurz die Mikve Basics.

00:03:31: Was ist eine Mikve überhaupt?

00:03:35: Rituelle Unreinheit auf Hebräisch Tuma entsteht nicht durch Schmutz sondern durch normale Lebensereignisse.

00:03:42: dazu gehörte etwa der Kontakt mit einem Toten, der Männer wie Frauen betraf.

00:03:46: Andere Anlässe waren geschlechtsspezifisch, etwa die Menstruation oder die Zeit nach einer Geburt.

00:03:52: Deshalb ging vor allen Dingen Frauen regelmäßig zur Mikve.

00:03:56: Durch das vollständige Untertauchen im lebendigen Wasser wird die rituelle Reinheit wieder hergestellt – ein klarer Schnitt davor danach.

00:04:10: Und wir stehen hier nicht vor einer Ausgrabung, sondern vor einem Bau der seit über neunhundert Jahren genau das tut, wofür er gebaut wurde.

00:04:19: Menschen zu diesem Wasser hinunterführen.

00:04:22: Bevor wir unten ankommen müssen wir erst oben

00:04:25: anfangen.

00:04:27: und hier kommt die erste Überraschung.

00:04:29: Der originale Eingang liegt tiefer als das heutige Bodenniveau.

00:04:36: Im Jahr elfhundert ist hier dann das Gemeindezentrum.

00:04:40: Mit uns unterwegs ist Frank Scheid, erster Vorsitzende des Verkehrsvereins.

00:04:45: Er betreut den Judenhof seit Jahren, führt Besuchergruppen durch die Anlage und kennt hier gefühlt jeden Stein beim Vornamen.

00:04:54: Da hinten ist der Lichtschacht, kann man sehen, der den Badeschacht beleuchtet, etwas Tageslicht runterbringt.

00:05:07: Eingang zum Mikve, das Bodenniveau war als die Mikve elfhundertzwanzig eingeweiht wurde.

00:05:15: Da wo der Einggang ist, war damals das Bodenniveau.

00:05:17: Das ist alles hier später im Lauf der Jahrhunderte aufgeschichtet worden.

00:05:21: Es war der Schutt von den Zerstörungen und hat mir einfach zusammengeschoben.

00:05:26: Ist ja der Boden nach oben

00:05:29: gewachsen.".

00:05:31: Kurz gesagt – Die Stadt rupt sich an!

00:05:34: Die Mikve nicht.

00:05:36: Und jetzt das Eingangsportal.

00:05:39: Massiva Stein Du merkst sofort, dass ist nicht ein Nebeneingang.

00:05:45: Über dem Bogen sitzt ein richtiges Statement aus Stein Ein Timpannon Eine Fläche im Bogen über der Tür oft dekoriert, oft bedeutungsvoll

00:05:57: Aber das ist ja der Eingang und man sieht auch hier recht aufwählend dieser Timpannon Sondern mal Torbogen erinnern, die Steine sind schon aufwendig gemacht.

00:06:10: Das müsste man für ein reines Bad nicht noch.

00:06:15: Aber das war der jüdischen Gemeinde sehr wichtig, dass dieses versiegliche Ritualbad in seiner Architektur den Ausdruck findet.

00:06:25: Dieser Timpernon ist wie ein Hinweis – das hier war nicht irgendein Funktionsraum!

00:06:31: Monumental und sichtbar wichtig.

00:06:35: Okay, dann gehen wir jetzt runter.

00:06:39: Beim Runtergehen kippt der Klang die Luft wird feuchter,

00:06:44: kälter

00:06:44: ... Und der Raum schluckte plötzlich alles was oben noch normal war.

00:06:51: an den Seiten des Durchgangs sind Einkehrbungen.

00:07:11: Wir haben heute einen Temperatur von ein, zwei Grad.

00:07:29: Wenn du hier wartest, dann wartest du nicht nebenbei?

00:07:32: Du bist schon Teil des Rituals!

00:07:35: Nur noch nicht im Wasser.

00:07:38: Und ganz ehrlich, unglaublich wie praktisch und durchdacht die Architektur im Jahr elevenhundertzwanzig schon war – sogar das Warten wurde mitgebaut!

00:07:50: Die Wände der Öffnungen sind so dick dass man nur erahnen kann was sich dahinter verbirgt.

00:07:56: Licht fällt von oben hinein und man versteht erst jetzt wie weit unter der Erde man sich befindet.

00:08:03: Der Luftzug bringt eine eisige Kälte in den Raum.

00:08:08: Das macht Vorfreude auf die bevorstehende Kälte, die noch kommen mag.

00:08:12: Die Wände sind rau und verziert mit bildhauerischen

00:08:16: Kunstwerken.".

00:08:25: Mädchen bohren, hatten vierzehn Tage ohne einen.

00:08:37: Da sind wir schon die Unterschiede damals gemacht worden und alles heute.

00:08:41: Auf jeden Fall konnten die Männer dann ... Die wollten ja wissen ist denn

00:08:45: meine Frau darf ich wieder berühren heute Abend?

00:08:48: Ich seh jetzt wieder rein.

00:08:49: Sie da nicht mit ganz runter bis zum Tauchbecken sondern konnten sich hierher setzen.

00:09:00: Das Dreimal

00:09:17: kommt aus der religiösen Praxis.

00:09:19: Die Regeln dazu werden in jüdischen Textraditionen beschrieben, zum Beispiel im Talmut einer zentralen Sammlung religiöser Diskussionen und Auslegungen.

00:09:29: Kurz gesagt sehr viele kluge Menschen, sehr viele sehr genaue Regeln damit das Ritual klar bleibt.

00:09:41: Links geht es in einen schmalen Nebenraum.

00:09:45: hier wird es plötzlich intim weil jetzt die ganz praktischen Fragen anfangen was behält man an?

00:09:52: Was darf mit ins Wasser?

00:09:57: Tauchbecken sein, also wenn ich es nicht zu zweit zufrieden hätte man ja machen können oder das macht man nicht und deswegen war hier sehr licht.

00:10:03: so.

00:10:03: eine Möglichkeit an dem er hier warten konnte bis dann unten das tauchbegen wieder freien wurde ist schon eine besondere Anlage kann hier runter kommen.

00:10:17: Ich habe vorhin erzählt dass das vielleicht mal so ein umkleiner Raum war.

00:10:22: ach im Winter wird man wenn wir oben im warmbad waren hat sich gründlich gar nicht Nackt herunter, das hält man ja nicht aus.

00:10:30: Man wird noch Kleider oder ein Mantel oder einen Tuch gehabt haben.

00:10:34: Kommt mal herunter und dann muss man hier die Sachen ablegen.

00:10:38: Denn darunter geht es nur noch ohne alles.

00:10:41: Wichtig ist die Idee!

00:10:43: Im Wasser soll wirklich nur der Mensch sein – nichts zwischen Körper und Wasser.

00:10:48: Und weil es ein religiöses Ritual ist, geht es gleichzeitig auch um Privatsphäre.

00:10:53: Traditionell ist man allein im Tauchbecken.

00:10:56: Wenn eine Ballanid dabei ist, also eine Aufseherin, dann sorgt sie dafür dass alles korrekt abläuft.

00:11:01: Aber eben ohne das daraus Publikum wird.

00:11:05: Kurz Das hier ist der vermutlich strengste Dresscode der Stadt.

00:11:12: Jetzt die letzte Strecke Rechts herum Eine geschwungene Treppe und dann öffnet sich der Raum Ein fast quadratischer Schacht.

00:11:23: Hoch oben ein Lichtloch Tief unten das Wasser.

00:11:31: Natürliches Wasser, das ist auch das, warum es diese Mikro überhaupt gibt.

00:11:35: Deswegen hat man hier als Gemeindeträger so eine aufwendige Anlage gebaut nur um dieses Ritualbad

00:11:41: vollziehen zu können.

00:11:43: Zehn Meter unter Speyer und das Wasser ist nicht hingebracht – Es ist einfach

00:11:50: da!

00:11:51: Ja, die Luft ist und das vor allem im Sommer merkt man.

00:11:55: Also kühle sie, sie ist irgendwie kühler und vielleicht dadurch auch schwerer wie draußen.

00:11:59: also schon eine besondere Luft.

00:12:01: Wie gesagt wenn man sich hier herstellt und mal einfach schweigt dann so ein paar Minuten schon was ganz besonderes ähnlich wie wenn man in dem Dom sitzt Und den Raum auf sich wirken lässt einfach mal nix sagt.

00:12:15: Wir machen das kurz zwei Sekunden nicht sagen nur hören Und jetzt siehst du oben in der Wand merkwürdige Löcher.

00:12:27: Als hätten Sie eigentlich eine Funktion?

00:12:31: Das wurde in der Zeit gemacht, als die jüdische Gemeinde nicht mehr hier war.

00:12:36: Also ab dem fünften Jahrhundert hat es sich so langsam aufgelöst.

00:12:42: Dann hat die Stadt Speyer das genutzt und hier drin hatten sie ihr Pulverlager.

00:12:46: Und dann haben Sie hier Balken eingezogen, auf dem Balken waren dann Bretter gelegen.

00:12:51: so konnten wir das als Zwischenböden nutzen.

00:12:55: Das hat nichts mit der Funktion als Tauchbecken

00:12:58: zu

00:12:58: tun.".

00:12:59: Wenn man hier steht begreift man warum Menschen diesen Ort nicht nur besichtigen sondern ernst nehmen.

00:13:07: Für die Stimmung gibt es eine literarische Szene aus dem Roman Tod oder Taufe Die Kreuzfahrer am Rhein von Jakob Matissen.

00:13:33: Diet hielt die Fackel in der Hand, das einzige Licht im kleinen feuchtklammen Raum.

00:13:38: Sie wies Judith an sich in die Mitte des Raumes zu stellen.

00:13:42: Judith streckte so wie es Zitte war – die Arme aus und spreizte ihre Beine.

00:13:47: Von dem Linken über die Schulter zum Rechten dann entlang des Rückens.

00:13:51: Die Beine hinunter und hinauf über ihren Scham, ihrem Bauch,

00:13:55: Bosen

00:13:55: und Gesicht.

00:13:57: Es ist gut!

00:13:58: sagte die Mietwinfrau.

00:14:00: »Du kannst hinuntergehen!«.

00:14:02: Ein leises Licht schien vom Himmel durch die kleine Öffnung, ein Dutzend Klafter überbassen.

00:14:08: Judith trat auf die erste der sieben Stufen hinunter in das Becken.

00:14:12: Auf der zweiten Stufe berührten ihre Zehen bereits das eisig kalte Wasser.

00:14:16: Bis zu ihrem Busen stand sie im Wasser.

00:14:19: Die Balanit sprach den Segenspruch und Judith nahm die Füße von Boden, zog sich die Knie an ihre Brüsse und sank hinunter.

00:14:26: Sie war ganz umschlossen von dem lebendigen Wasser.

00:14:30: Sie verlor ein wenig ihre Angst, verblieb einen Moment in dieser Stellung.

00:14:34: Tassete mit ihren Füßen nach dem Boden und stand auf.

00:14:38: Kosher!

00:14:39: Ihr Herz klopfte schneller.

00:14:41: Nochmal tauchte sie unter.

00:14:44: Endlich hatte sie ihren inneren Punkt des Friedens wiedergefunden.

00:14:48: Sie war nun wieder Teil des Stromes der Schöpfung.

00:14:51: Koscher!

00:14:53: Nochmals tauchten sie unter... Und da öffneten sich die Tore des Himmels.

00:14:58: Gott hatte Judith nicht verstoßen.

00:15:01: Kosher, ihr Herz klopfte schneller und da öffneten sich die Tore des Himmels.

00:15:07: Gott habe Judith nicht

00:15:08: Verstoßen.".

00:15:11: Dieser Raum ist kein Museum!

00:15:13: Er isst präsent – Stein, Wasser, Atem.

00:15:17: Und ja, Wellnestemperatur ist das hier eher nicht….

00:15:22: …und dann glitzert da unten was.

00:15:25: Wie man denkt, dass das auch im Drehbibrunnen in Rom gerne machen wird.

00:15:34: Wenn wir an den Münzer reinwürfen, dann kommt man da wieder hin.

00:15:37: Vielleicht ist es so die Idee früher als noch nicht für die Kultur erbewahrt.

00:15:42: Dann hatten wir das TRW hier ins Speyer gebeten, das einmal im Jahr auszubumpen, dass komplett alles draußen war.

00:15:49: Dann kommt man das schön... Reinigungen, die Münzen aufheben.

00:15:52: Jetzt dürfen wir das nicht mehr, seit es Weltkulturerbe ist.

00:15:54: Der Stein ist immer nass feucht.

00:15:56: Wenn er aber trocken fällt dann kann er schadenleiden, deswegen dürfen wir's nicht.

00:16:01: ab und zu angeln wir das mit so einem Magneten raus.

00:16:05: Das ist das Einzige was man da so machen kann.

00:16:08: im Moment geht sogar noch, aber es gibt vor allem in der Hauptsaison Tage, da liegen richtig jede Menge Münzen drin.

00:16:18: Irgendwann werden wir vielleicht mal ein Schicht aufstellen und dann auch schon bitte keine Münzen

00:16:22: einwerfen.".

00:16:23: Seit Jahrzehntausendundzwanzig gehört der Speirer Judenhof mit Mikve als Teil der Schummstätten zum UNESCO-Welterbe.

00:16:29: Doch das ist nicht nur ein Titel!

00:16:31: Es bedeutet Schutz, Monitoring und strenge Eingriffe – ja weil Feuchtigkeit Luft und Salz dem Stein schaden können wenn man unvorsichtig wird.

00:16:41: Und es bedeutet Dieser Ort ist nicht nur Speirageschichte, sondern ein Stück Weltgeschichte.

00:16:47: Und manchmal kommt die Gegenwart nicht als Münze, sondern als Mensch.

00:16:52: Da haben wir sehr bekannte orthodoxe jüdische Gemeinde gibt es in New York, in Williamsburg und da hatten wir vor drei Jahren besucht.

00:17:02: Die haben sich nicht angemeldet vor.

00:17:04: Ich habe das später erfahren, dass sie daher kamen.

00:17:07: Ich wollte abends im Sitz hier abschließen Und dann haben ja die Kollegen gesagt, nee da sind noch drei Männer unten in der Mikle.

00:17:16: Dann stand hier ein Mann, der hatte so einen schwarzen langen Wandel an und hat zu mir gesagt ich könnte jetzt nicht hier runterkommen.

00:17:27: Und dann habe ich ihn gefragt, was macht er denn?

00:17:30: Zwei seiner Freunde wären unten in den Mikle, die würden gerade baden hin.

00:17:37: Und naja, wie viel auf die kommt und so weiter.

00:17:40: Der hat danach das erklärt.

00:17:42: Die haben ihre Kultur alles, haben sie jetzt auch in New York gelesen.

00:17:44: Sie wollten einfach mal dahin fahren von ihrer Ahnung.

00:17:47: Das war dieses Speiermeizborns, was ein bisschen das Zentrum damals geelten ist, im Jahrhundert des Aschgenalzen Judendurm.

00:17:56: Das wussten wir

00:17:56: auch.

00:17:57: Im Ernst bitte nicht nachmachen!

00:17:59: Aber

00:18:00: diese Geschichte zeigt, wie stark der Ort bis heute wirkt?

00:18:04: für Architektur-Nerds, für Geschichtsinteressierte und für Leute die hier eine Verbindung spüren.

00:18:13: Und hast du es erraten?

00:18:15: Der Haupteigentümer des Rockefeller Centers!

00:18:18: Der Besitzer der Immobilienfirma Tischmann Speyer Properties hat nämlich tiefe Wurzeln in Speyer und wollte sehen wo seine Vorfahren herstammen.

00:18:29: Also wenn Du ins Speyer bist besuch den Judenhof Gehe die Stufen runter Und nimm dir unten zwei Minuten, in denen du nicht nur guckst sondern hörst.

00:18:43: Zehn Meter unter der Stadt und trotzdem offen nach oben!

00:18:48: Die Mikre.

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